Überregionales Gruppensprechertreffen in Elstal 21.06. – 23.06.19

Am 21.06.19 lud der LV Berlin-Brandenburg nach Wustermark/Elstal (Bildungszentrum) zu einem überregionalen Gruppensprechertreffen ein.

Diesem Ruf folgten die Landesverbände Sachsen (3), Thüringen (4), Mecklenburg-Vorpommern (1) sowie Berlin-Brandenburg (3).

Leider konnten vom LV Sachsen Anhalt keine Mitglieder teilnehmen.

Nach der herzlichen Begrüßung durch Frank Balzer, Vors. LV Berlin-Brandenburg, starteten wir in eine Vorstellungsrunde, welche über die einzelnen Personalien weit hinausging und die bereits sehr guten Ansätze der Gruppenarbeiten aber leider auch die Probleme und Herausforderungen des Gruppenlebens zu Tage beförderte.

Hierbei entstand ein Diskussionsforum bis in die späten Abendstunden.

Am 22.06.19 stand das Thema „Social Media in der Selbsthilfe“ auf der Tagesordnung. Einzelne Gruppen bzw. Landesverbände sind hier bereits gut aufgestellt. Der Durchbruch bzw. die Prioritätensetzung im Bundesverband hat noch eine Menge Potential. Der Facebook Auftritt der DVMB wurde konkret näher beleuchtet. Instagram und Twitter als Online Präsenz sind noch nicht im Focus. Dies muss als nicht mehr zeitgemäß angesehen werden, wenn man digitale Medienpräsenz bzw. Öffentlichkeitsarbeit als zukünftige Chance und Change versteht.

Hervorragend der Vortrag von Kathleen Rahn zum oben genannten Thema. Die sehr informative, frische und verständliche Art und Weise, auf der Höhe der Zeit, würden mit Sicherheit auch bei anderen gleichlautenden Veranstaltungen weitere Mitglieder und Verbände erreichen.

Nochmals vielen Dank dafür.

Nach einer Mittagspause wagten wir uns zusammen mit einer Vertreterin der AOK Nordost an das Thema „Pflegeversicherung sowie Begutachtung nach Pflegegraden“. Es wurden Einblicke in die unterschiedlichen 5 Pflegegrade dargestellt und auf Nachfrage erläutert sowie Hinweise zum Ablauf des Antrags- bzw. möglichen Widerspruchverfahrens gegeben.

Der kulturelle Aspekt des Treffens sollte auch nicht zu kurz kommen. In unmittelbarer Nähe des Bildungszentrums befindet sich das olympische Dorf von 1936. Ein engagierter Fremdenführer konnte viele detaillierte Informationen aus dieser Zeit und die Entstehungsgeschichte des Dorfes lebhaft vermitteln. Wir hatten den Eindruck, in die Zeit zurück versetzt zu sein.

Für Interessierte ist ein Besuch des olympischen Dorfes zu empfehlen, da auch hier der Zahn der Zeit nagt und ein zeitnahes Ende fast zu erwarten ist.

Nach erschöpfter und „verstaubter“ Heimkehr gab es kulinarische Grill-Leckerbissen und es folgte wieder eine entspannte Diskussionsrunde bis zur Dunkelheit (zur Sommersonnenwende ist das sehr spät) und bei bestem Wetter.

Am 23.06.19 führten wir noch eine Feedbackrunde durch und traten gut gelaunt und mit neuen Ideen die Heimreise an.

Fazit: sehr gut organisiertes und informatives Treffen bei leider zu geringer Teilnahme.

 

Autor:  Fördermitglied Enrico Gazlig  Gruppe Bad Lobenstein

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