Workshop in Sonneberg

Erstellt von Christine Saalfeld |

Der 1.Workshop in Sonneberg und wir waren überwältigt von dem Interesse Betroffener und deren Angehörigen.

Die örtliche Organisation lag in den Händen der Mädels von der SHG Fibro, die es echt super vorbereiteten.

Es wurden nicht nur Schnittchen zubereitet,nein auch leckerer Kuchen, Obst  und Getränke standen bereit.

Danke!

Unterstützung fanden sie vom Landesverband Thüringen,der das Equipment-Roll Up , Info Material, Flyer ect. zur Verfügung stellte.

Es ist wirklich der Bedarf da und wir hoffen,dass die anwesenden Politiker ihr Wort halten und den Selbsthilfegruppen ihre Hilfe nicht verwehren.

Ina war auch dabei

Ina Ruddat 

Dieser Tag hat gezeigt, wie wichtig es ist , direkt an die Front zu gehen. Es waren weit mehr als 30 Betroffene da, allein 12 Personen haben sich für die neue Morbus Bechterewgruppe registrieren lassen.

Ein großes Danke geht hier auch an Hartwig Müller, denn er nimmt nun alles weitere in seine Hände und ich denke das sich dann auch dort eine tolle aktive Gruppe zusammen findet. 
Das zeigt uns aber auch, wie groß der Bedarf tatsächlich ist und das wir solche Aktionen in ganz Thüringen wiederholen müssen und auch werden.

Dies ist der richtige Weg, um in den ganzen sogenannten „weißen Flecken“ den Betroffenen unsere Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und somit auch neue Mitglieder zu gewinnen. Denn nur mit aktiven Mitgliedern können wir ein stabiler Landesverband bleiben.

Siehe auch unsere Facebook Seite

Fibromyalgie und Morbus Bechterew – 1. Workshop 2019

Was durfte ich für einen interessanten Tag erleben!

…nun fragt ihr euch sicher wann und warum!?! Ja, wie fing das eigentlich alles an? An einem Mittwoch entdeckte ich im „Freien Wort“ einen interessanten Artikel. Er handelte von einem 1. Workshop in Zusammenarbeit der Fibromyalgiegruppe Sonneberg und der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew, Landesverband Thüringen. Wie jetzt? So etwas gibt es in Sonneberg? Warum wusste ich das nicht? Hmmm….

In den nächsten Tagen stolperte ich immer wieder über Flyer in Geschäften, Anzeigen in Zeitungen und Posts im social Network. Diese ganzen Aktivitäten zeigten mir, wie wichtig es den Organisatoren sein muss, mit ihren Krankheiten an die Öffentlichkeit zu gehen und weckten mein Interesse dafür zusehends. Also ging ich am 08.05.2019 mit einer gehörigen Portion Aufregung und Neugier in das Begegnungskaffee und war völlig überrascht von den schon über 30 anwesenden Betroffenen und Interessierten. Jetzt wusste ich, ich bin nicht alleine mit all meinen Problemen, Sorgen und Ängsten. Hier konnte ich mich in vielen Gesprächen mit anderen Gästen austauschen und es war klar, ich möchte ein Teil dieser Gemeinschaft sein.

Der Workshop begann mit der Begrüßung durch Manuela Kanitz (Vorsitzende der Fibromyalgiegruppe Sonneberg) aller Teilnehmer und der Vorstellung aller geladenen Gäste. Dieser Einladung sind der 2. Bürgermeister Sonnebergs Christian Dressel, Gemeinderatsmitglied und Bürgermeister der Gemeinde Föritztal Steffen Breitung und Petra Beyer als Vertretung des Landrates gefolgt. Unterstützung fand diese Veranstaltung auch von der DVMB Landesverband Thüringen in Vertretung von Christine und Holger Saalfeld und Ina Ruddat, sie stellten ihr umfangreiches Informationsmaterial an ihrem tollen Stand aus und jeder konnte sich auch da reichlich informieren. Ein großes Ziel dieser Veranstaltung war, in und für Sonneberg wieder eine Selbsthilfegruppe für Morbus Bechterew und artverwandte Erkrankungen zu gründen. Gleich nach der Eröffnung konnte ich beobachten, wie sich zuvor fremde Menschen zu vertrauensvollen und wohltuenden Gesprächen zusammen fanden und sich über Fragen austauschten wie

  • „Kennst du einen Arzt…?“,
  • „welcher Therapeut….?“,
  • „wo kann man….?“,was kann man machen wenn….?“ oder
  • „wo finde ich Selbsthilfegruppen und Ansprechpartner…?“.

Es waren gute Gespräche bei leckeren Häppchen und Kaffee und Kuchen, hier gebürt der SHG Fibromyalgie Sonneberg ein großes Dankeschön für Ihre Mühen.

Dieser Tag hat gezeigt wie groß der Bedarf tatsächlich ist und dass wir mit solchen Aktionen dem aktuellen Gruppensterben durch Überalterung entgegenwirken müssen. Dies ist der richtige Weg, um in den sogenannten „weißen Flecken“ Thüringens den Betroffenen unsere Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten und somit auch neue Mitglieder zu gewinnen. Denn nur mit aktiven Mitgliedern können wir ein stabiler Landesverband bleiben.

Abschließend möchte ich mich ganz herzlich bei all den kleinen Helferlein im Hintergrund der Veranstaltung für die Organisation im Vorfeld und im Nachgang, die Bewirtung und Beratung und die zwischenmenschliche Wärme bedanken.

Ich hoffe auf ein baldiges Widersehen!

                                                           Margit Funk

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