Mitgliederversammlung

Die etwas andere Jahreshauptversammlung für das abgelaufene Jahr 2020 am 14.Juni 2021

Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Diese alte Volksweisheit trifft in der gegenwärtigen Zeit auf alle Bereiche des Lebens zu.

Die Welt hat es mit einer der folgenreichsten Pandemien der neueren Geschichte zu tun. „Corona“, so heißt diese entsetzliche Krankheit, die sich seit Januar 2020 in Windeseile über den gesamten Globus ausbreitete.

Sie ließ nahezu alles auf „Null“ herunterfahren und immer wieder neue Virusvarianten lassen die Welt nicht zur Ruhe kommen. Betroffen waren und sind z.T. immer noch die Wirtschaft, die Kultur, der Sport, das Vereinsleben, die Bildung, die Kinder- und Altenbetreuung, das Gesundheitswesen, um nur die wichtigsten Aspekte zu nennen.

Bisher gab es drei sogenannte Wellen, die nun in insbesondere in Europa und vor allem in Deutschland am Abklingen ist. Jedoch eine vierte Welle bedroht schon wieder die Zukunft.

Bisher hat die Pandemie millionenfache Todesopfer auf der ganzen Welt gefordert. In den USA starben mehr daran mehr als in den Kriegen des vorigen und jetzigen Jahrhunderts. Auch im Eichsfeld sind bisher mehr als 250 Menschen an oder mit dieser Krankheit verstorben.

Auch unsere DVMB-Gruppe „Eichsfeld 1“ hat die Auswirkungen zu spüren bekommen. Seit Frühjahr 2020 waren, mit wenigen Ausnahmen, alle Aktivitäten auf Eis gelegt, Therapieräume waren geschlossen, Menschen durften sich nicht treffen, besondere Hygieneregeln mussten strikt eingehalten werden. Deshalb konnte die JHV für 2020 nicht im gewohnten feierlichen Rahmen stattfinden. Dennoch muss man dem Vorstand unserer Gruppe dafür danken, dass er es organisierte, diese notwendige JHV am heutigen Tag durchzuführen. Der Verlauf soll an dieser Stelle nicht wiedergegeben werden, er kann im Protokoll nachgelesen werden.

Hervorzuheben ist die Freude aller Mitglieder, sich nach langer Zeit mal wieder treffen zu können. Die an der häufigsten gestellten Frage war deshalb: „Wie geht es Dir?“

In der Hoffnung, dass nun bald wieder alles wieder besser wird und die vierte Welle nicht so heftig wird wie die drei Vorausgegangenen, wollen wir nun wieder unseren „Gesundheitssport“ aufnehmen.

                                                                                      Lothar Jakob

REHA Tag in Heilbad Heiligenstadt

Bereits seit einigen Jahren organisieren und veranstalten die Verwaltung des Landkreises Eichsfeld und die Kurgesellschaft der Stadt Heilbad Heiligenstadt den REHA-Tag der Selbsthilfegruppen im Eichsfeld.

Seit Anfang an ist die Gruppe Eichsfeld des DVMB Lv Thüringen dabei. Interessierte Besucher können sich an diesem Tag umfangreich über die Arbeit der Selbsthilfegruppen informieren. So auch am 22.September 2019 im Kurpark von Heiligenstadt.

In diesem Jahr beantworteten Doris Rheinländer und Lothar Jakob die vielen Fragen zum Thema Morbus Bechterew am Stand unserer Gruppe.

Lothar Jakob

Gruppensprecher

Ein Ausflug

Ein Bus voller Ausflügler

Bei bestem Wetter und viel Erwartung waren die Mitglieder der Selbsthilfegruppe Morbus Bechterew, Gruppe 1 von Heiligenstadt mit dem Busunternehmen Döring am 14. September unterwegs in Richtung Bad Sulza. Dort ging es in die Toskana-Therme zum Baden.
Zuerst wurden unsere Übungen unter Anleitung von unserer Therapeutin Monika Lieske absolviert. Es wurden auch die verschiedenen Becken in der Therme besucht, sowie den Musiktempel, der sehr entspannend wirkte.
Das Wasser war herrlich warm, dass man gar keine Lust hatte, aus dem Becken zu gehen.Leider geht auch die Zeit zu schnell vorbei und alle Mitglieder machten sich auf den Weg zum Bus. Die Reise ging weiter nach Naumburg an der Saale.

Der Dom war leider geschlossen, so dass eine Besichtigung nicht möglich war. Dafür gab es eine wunderschöne Stadtführung, wofür wir uns in zwei Gruppen aufteilten.

Naumburg hat eine der kürzesten Straßenbahnlienen. Die Schienen enden mitten auf der Straße, was ein Kuriosum ist.
Der Rundgang ging über mehrere Plätze und Märkte.
Wir erfuhren auch, dass Friedrich Nietzsche in Naumburg gelebt hat. Ihm zu Ehren hat man auch ein Denkmal von ihm aufgestellt.

Wer Nietzsche nicht kennt, hat bestimmt schon mal den Spruch gehört:

  • Gehst du zu den Frauen , vergiss die Peitsche nicht! Oder auch:
  • Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.

Nach gut 1,5 Std stand der Bus bereit, um alle Mitglieder nach Freyburg an der Unstrut zu bringen.
Auf dem Berg steht das Schloß Neuenburg, dort gab es dann Kaffee und Kuchen. Leider war die Zeit zu kurz, um das weitläufige Gelände und auch das schöne Museum zu besichtigen. Es gab aber viele Hinweise, wohin man auch mal privat reisen kann, um vieles zu besichtigen.
Eine solche Reise ist es auf alle Fälle wert. Nach der Stärkung im Schlossrestaurant ging es dann gut gelaunt auf die Heimreise. Allen Mitgliedern hat es sehr gut gefallen.

Auch möchten wir uns bei unserem Mitglied Reimund Günther recht herzlich bedanken, der die Reise geplant und organisiert hat.
Text : Dorothea Politz
Bilder: Reimund Günther

  • Gruppengründung: 1.1.2016
  • Mitglieder: 22

Die Selbsthilfegruppe „Eichsfeld 1“ untergliedert sich noch einmal in zwei Untergruppen.

Die Untergruppe 1 betreibt Wassergymnastik,

die Untergruppe 2 betreibt Trockengymnastik.

Beide Gruppen werden angeleitet von erfahrenen Therapeuten.

Treffpunkt ist jeweils montags um 17.00 bzw. 18.30 Uhr.

Die Mitglieder kommen aus dem gesamten Eichsfeldkreis.

Außerhalb der Gymnastikstunden findet ein geselliges Gruppenleben statt.
Es werden gemeinsame Wanderungen durchgeführt, Buchlesungen und Vorträge organisiert usw. 

Gruppensprecher Franz Schneider 
Heilbad Heiligenstadt
Tel.: 03606 603640
E-Mail: Eichsfeld1dvmb-thde